Schädlinge 2017-02-26T18:18:16+00:00

Schädlinge

 

  • Ameisen

  • Fliegen

  • Käfer

  • Motten

  • Schadnager

  • Ungeziefer

 

 

Ameisen

Ameisen sind soziale Insekten. Sie leben in organisierten Staaten und Kolonien. Ihr Hauptverbreitungsgebiet sind die Tropen. Neben den für Menschen schädlichen bzw. lästigen Ameisen, gibt es sehr viele Arten, die in verschiedenerlei Hinsicht als Nützlinge zu bezeichnen sind. So spielt z. B. die Waldameise als Schädlingsvertilger eine große Rolle.
Ein Ameisenstaat ist charakterisiert durch seine gut organisierte Arbeitsteilung. Während die Königinnen nur für die Eiproduktion zuständig sind, sorgen die zahlreichen Arbeiterinnen für Nestbau, Nahrungsbeschaffung bzw. die Pflege des Nachwuchses. Männchen sind lediglich für die Begattung zuständig und sterben danach ab. Die Entwicklung geht vom Ei über die Larve zur Puppe, aus welcher dann die erwachsenen Ameisen schlüpfen. Ameisen haben einen sehr guten Geruchssinn, der ihnen bei der Nahrungsbeschaffung hilft. Desweiteren erfolgt ein Großteil der Kommunikation im Ameisenstaat über Gerüche.
Im menschlichen Umfeld gelten Ameisen in erster Linie als „Lästlinge“, die ihre „Straßen“ durch Wohnung und Küche zu Lebensmitteln hin anlegen. Schädlich werden sie, wenn sie ihre Nester in verschiedenen Bereichen von Häusern und Gebäuden errichten und dabei Bausubstanz zerstören. Weiterhin spielen Pharaoameisen als Hygiene- und Gesundheitsschädlinge eine große Rolle.

 

(Monomorium pharaonis)

Biologie

Die Arbeiterinnen sind nur 1,5-2,5 mm lang, bernsteingelb mit dunkler Hinterleibsspitze. Völker der Pharaoameise haben normalerweise mehrere Königinnen. Diese Art liebt es sehr warm und kommt nur in gut geheizten Gebäuden vor, so vor allem in Krankenhäusern, Bäckereien, Großküchen, Hallenbädern u.a. Die versteckte Lage der Nester sowie das Anlegen von Zweignestern im Mauerwerk macht eine Bekämpfung äußerst schwierig.

Schaden

Neben süßlicher Nahrung fressen Pharaoameisen in erster Linie eiweißhaltige Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Käse oder Blut. Von Bedeutung sind sie vor allem in Krankenhäusern als Überträger von Krankheiten und als Lästlinge. Wegen ihrer geringen Größe können sie in medizinische Geräte, sterile Packungen und auch in Wundverbände eindringen.

(Lasius niger)

Biologie

Die Arbeiterinnen sind 3-5 mm lang. Ihre Farbe ist sehr variabel und schwankt von schwarzbraun bis braun. Nester werden in Gärten, unter Steinen, im Rasen, unter Hausterrassen, in Mauerspalten, unter Baumrinden u.a. angelegt. Die Ameisen nutzen häufig Blattläuse als Nahrungsquelle. Sie saugen deren zuckerhaltige Ausscheidungen, den sogenannten Honigtau auf. Die Wegameise ist die meistverbreitete Ameisenart in Haus und Garten.

Schaden

Die Tiere sind in erster Linie Lästlinge und leben normalerweise im Freien, dringen aber auch in Häuser ein und plündern die Vorratsräume. Sie ernähren sich vor allem von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln.Da Ameisen auch vom Honigtau der Blattläuse leben, tragen sie teilweise aktiv zu deren Verbreitung und Vermehrung bei. Die Ameisenstraßen führen zu den Nestern.

(Tetramorium caespitum)

Biologie

Die Arbeiterinnen sind 2-3,5 mm lang, braun bis dunkelbraun mit gelbbraunen Beinen und Kiefern. Die Nester, meist mit einem kuppelartigen Erdaufwurf sind an trockenen, sandigen Stellen in Gärten häufig an Wegrändern angelegt.

Schaden

Die Tiere sind in erster Linie „Lästlinge“ und leben normalerweise im Freien, dringen aber auch in Häuser ein und plündern die Vorratsräume. Sie ernähren sich vor allem von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln. Da Ameisen auch vom Honigtau der Blattläuse leben, tragen sie teilweise aktiv zu deren Verbreitung und Vermehrung bei. Die Ameisenstraßen führen zu den Nestern.

(Lasius fuliginosus)

Biologie

Die Arbeiterinnen sind 4-6 mm lang und normalerweise schwarz. Die Nester liegen vorwiegend in hohlen Baumstämmen, alten Zaunpfählen und dergleichen. Sie werden aber auch in Gebäuden in Steinwerk, Mauerspalten und bevorzugt in Holzbalken, die nicht unbedingt vorgeschädigt sein müssen, angelegt.

Schaden

Die Tiere sind in erster Linie „Lästlinge“ und leben normalerweise im Freien, dringen aber auch in Häuser ein und plündern die Vorratsräume. Sie ernähren sich vor allem von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln. Zusätzlich sind diese Ameisen, wenn ihre Nester in Gebäuden und Häusern angelegt sind, als Materialschädlinge anzusehen. So können deutliche Schäden durch Zerstörung der Bausubstanz hervorgerufen werden. Die Ameisenstraßen führen zu den Nestern.

 

Fliegen

Fliegen gehören wie die Mücken zur Ordnung der Zweiflügler (Diptera). Hinsichtlich ihres Erscheinungsbildes kann sicher davon ausgegangen werden, daß sie ausreichend bekannt sind. Sie gehören schon seit dem Altertum zu den ständigen Begleitern des Menschen. Neben ihrer Schädlichkeit unter lebensmittelhygienischen Gesichtspunkten gibt es Arten, die lediglich als lästig empfunden werden.

Fliegen besitzen charakteristisch nur ein Flügelpaar und sind sehr gute Flieger. Sie haben kräftig entwickelte Beine, die mit Krallen bzw. Haftlappen versehen sind, was es ihnen ermöglicht, sich auch an glatten Oberflächen fortzubewegen. Die Entwicklung verläuft über das Entwicklungsstadium Ei zur Made, die umgangssprachlich als Larve bekannt ist. Nach der Bildung einer sogenannten Tönchenpuppe schlüpft dann anschließend das fertige Insekt. Fliegen haben ein extrem hohes Vermehrungspotential und können daher unter günstigen Bedingungen sehr schnell in Massen auftreten.

Die in unseren Breiten heimischen Fliegen haben in erster Linie als Hygieneschädlinge eine große Bedeutung. Hier spielt vor allem eine Rolle, daß sie einerseits hygienisch höchst bedenkliche Oberflächen wie Kadaver, Kot, Wunden etc. aufsuchen, andererseits sich bevorzugt auf Lebensmitteln aufhalten. Neben diesen unappetitlichen und ekelerregenden Umständen können durch diese Verhaltensweise auch Krankheitskeime in großem Umfang übertragen werden.

 

(Sarcophaga carnaria)

Biologie

Die Fleischfliegen sind 10-16 mm groß. Sie sind grau bis schwarz gefärbt mit einer fleckenartigen Musterung. Die Weibchen legen statt Eiern schon fertige Larven ab. Sie entwickeln sich auf eiweißreichen Lebensmitteln, wie Fleisch, Fisch und Käse, aber auch an Tierkadavern. Während bei anderen Fliegenarten im Flug nur ein leises Summen zu hören ist, können u.a. Fleischfliegen an ihrem lauten Brummen erkannt werden.

Schaden

Die Fliegen belecken eiweißreiche Nahrungsmittel. Da sie sich sowohl auf Aas als auch auf Lebensmitteln aufhalten, sind sie nicht nur unappetitlich, sondern übertragen auch Krankheitskeime. Die sich in Fleisch, Käse oder Fisch entwickelnden Fliegenmaden machen die Nahrungsmittel rasch ungenießbar.

(Lucilia ssp.)

Biologie

Goldfliegen sind etwa 10 mm groß. Die Tiere haben eine glänzend goldgrüne Färbung. Die Fliegenmaden können sich teilweise noch unter Kühlschranktemperaturen entwickeln. Sie entwickelt sich auf eiweißreichen Lebensmitteln, wie Fleisch, Fisch und Käse, aber auch an Tierkadavern. Während bei anderen Fliegenarten im Flug nur ein leises Summen zu hören ist, können u.a. Goldfliegen an ihrem lauten Brummen erkannt werden.

Schaden

Die Fliegen belecken eiweißreiche Nahrungsmittel. Da sie sich sowohl auf Aas als auch auf Lebensmitteln aufhalten, sind sie nicht nur unappetitlich, sondern übertragen auch Krankheitskeime. Die sich in Fleisch, Käse oder Fisch entwickelnden Fliegenmaden machen die Nahrungsmittel rasch ungenießbar.

(Musca domestica)

Biologie

Die große Stubenfliege hat eine Größe von 7-8 mm. Sie ist dunkelgrau bis schwarz gefärbt. Die Hinterleibsbasis ist gelb. Die Fliege besitzt stempelförmige saugend-leckende Mundwerkzeuge, die zum Betasten und bei der Nahrungsaufnahme eingesetzt werden. In einem Jahr können 6-9 Generationen hervorgebracht werden. Ein Weibchen legt bis zu 2000 Eier vornehmlich in Mist, Fäkalien, Komposthaufen und Müllplätzen aber auch in anderen Substanzen wie Fleisch ab.

Schaden

Direkter Schaden tritt durch die Entwicklung der Fliegenmaden an Nahrungsmitteln, vor allem Fleisch, Fisch und Käse auf. Indirekt werden Fliegen an Lebensmitteln schädlich, indem sie als Überträger von Krankheitskeimen fungieren. Die an Abfällen aufgenommenen, für Mensch und Haustier häufig gefährlichen Krankheitserreger werden über Speichel, aber auch mit Füßen und Körper übertragen.

(Fannia canicularis)

Biologie

Sie ist mit etwa 5-6 mm etwas kleiner und auch schlanker als die große Stubenfliege. Auffällig ist ihr unruhiger Flug, mal kreisend um Lampen, mal im Zick-Zack-Kurs durch Räume. Massenbefall tritt nur selten auf.

Schaden

In erster Linie ist die kleine Stubenfliege als „Lästling“ anzusehen, der das Wohlbefinden beeinträchtigt und Lampen, Tapeten usw. verschmutzt. Prinzipiell kann sie die gleichen Auswirkungen wie die große Stubenfliege hervorrufen. Direkter Schaden tritt durch die Entwicklung der Fliegenmaden an Nahrungsmitteln, vor allem Fleisch, Fisch und Käse auf. Indirekt werden Fliegen an Lebensmitteln schädlich, indem sie als Überträger von Krankheitskeimen fungieren. Die an Abfällen aufgenommenen, für Mensch und Haustier häufig gefährlichen Krankheitserreger werden über Speichel, aber auch mit Füßen und Körper übertragen.

 

Käfer

Käfer stellen die artenreichste Insektenordnung dar und man findet sie fast überall auf der Erde. Sie sind den Menschen von ihrem äußeren Erscheinungsbild allgemein bekannt. Charakteristisch ist ihre in der Regel harte und feste Körperoberfläche. In alten Kulturen gab es Käfer, die als heilig galten und auch heute werden einige Arten als Glücksbringer angesehen. Viele Käferarten sind Nützlinge, andere treten jedoch als Pflanzenschädlinge in Erscheinung und bereiten wiederum als Vorrats- und Materialschädlinge Probleme.

Die Entwicklung der Käfer verläuft in verschiedenen Stadien. Aus den Eiern schlüpfen die Larven, die sich nach einigen Häutungen verpuppen. Aus diesen Puppen schlüpfen dann nach der Puppenruhe die fertig entwickelten Käfer. Die meisten Käferarten sind flugfähig.

Die hier relevanten Käfer kann man in Vorratsschädlinge und Materialschädlinge unterteilen. Zu den Vorratsschädlingen sind die Arten zu zählen, die Nahrungs-, Genuss- oder Futtermittel befallen. Sie verursachen nicht nur durch Fraß erheblichen Schaden, sondern sind auch aus hygienischen Gründen durch Verschmutzung der Nahrung äußerst problematisch. Materialschädlinge befallen häufig hochwertige Güter wie Pelze, Teppiche, Wollwaren, Bücher etc. Desweiteren treten einige Arten als gefährliche Holzschädlinge auf. Bei den Käfern richten in vielen Fällen sowohl die Larven als auch die adulten Tiere großen Schaden an.

 

(Stegobium paniceum)

Biologie

Der rostrot bis braun gefärbte Brotkäfer wird 2-4 mm lang. Seine Flügeldecken sind fein behaart und mit Punktstreifen versehen. Der Kopf ist vom Halsschild verdeckt. Der Käfer kann gut fliegen, nimmt jedoch keine Nahrung auf. Die weißen Larven leben im Nährsubstrat und fertigen dort Kokons an, in denen sie sich auch häuten und verpuppen. Der Brotkäfer gehört zu den häufigsten Schädlingen in Haushalten, Apotheken und Drogerien.

Schaden

Der Schaden wird durch den Fraß der Larven verursacht. Befallene Waren werden verunreinigt und das Aussehen der Güter wird durch Fraßhöhlen und Ausschlupflöcher stark beeinträchtigt. Die Larven sind wenig wählerisch und man findet sie in Backwaren, Teigwaren, Getreide, Getreideerzeugnissen, Genussmittel, Kakao und vielem mehr, aber auch in Leder, Bucheinbänden u.a. Außerdem werden Verpackungsmaterialien, wie Papier, Pappe u. ä., durchfressen.

(Rhizopertha dominica)

Biologie

Der Halsschild des ca. 3 mm langen dunkelbraunen bis schwarzen Käfers ist kapuzenartig über den Kopf gestülpt, was zur Namensgebung beitrug. Sichtbar sind die in einer dreigliedrigen Keule endenden Fühler. Die Weibchen legen ihre Eier an Getreidekörnern ab. Larven und Käfer fressen am Getreide und hinterlassen unregelmäßig geformte, unterschiedlich große Fraßlöcher. Ältere Larven bohren sich in die Körner ein und verpuppen sich auch dort. Die Käferart ist vor allem an höhere Temperaturen angepasst und wurde zu uns eingeschleppt.

Schaden

Vom Getreidekapuziner hervorgerufener Schaden entsteht durch den Fraß an Getreide, aber auch an Getreideprodukten, Backwaren, Hülsenfrüchten, Genussmittel u.a. Das Nahrungssubstrat nimmt bei Befall einen honigartigen Geruch an. Zusätzlich kann der Käfer mit seiner Bohrtätigkeit an Verpackungsmaterialien schädlich werden.

(Oryzaephilus surinamensis)

Biologie

Der sehr lebhafte, bis 3 mm lange, schmale, abgeplattete Käfer ist graubraun bis rostrotbraun. Der Halsschild weist zwei breite flache Längsfurchen und an beiden Seiten jeweils sechs spitze Zähnchen auf. Die Käfer fressen an Getreidekörnern, Mehlprodukten, Teigwaren, Backwaren, Dörrobst, Nüssen u.a. An diesen Nährsubstrate legen die Weibchen ihre Eier ab. Nach der Larvalentwicklung verpuppen sich die Käferlarven frei oder in einem Kokon aus verklebten Teilen des Nahrungssubstrates. In warmen Getreidelagern kann es sehr schnell zu Massenvermehrungen kommen.

Schaden

Neben dem Kornkäfer ist der Getreideplattkäfer der bedeutenste Getreideschädling und führt auch in der Lebensmittelindustrie zu großen Problemen. Hier ist er sehr gefürchtet, da er wegen seiner geringen Größe und außerordentlichen Beweglichkeit überall hingelangt und daher oft mit Lebensmittelverpackungen verschleppt wird. Die Getreidelagerer fürchten ihn wegen seiner schnellen und massenhaften Vermehrung.

(Trogoderma granarium)

Biologie

Der Khaprakäfer hat eine ovale Form und wird bis zu 3 mm lang, wobei die Männchen etwas kleiner sind als die Weibchen. Die Käfer sind dunkelbraun und fein behaart mit verwaschenen gelb- und rotbraunen Querbinden auf den Flügeldecken. Die typisch behaarten Larven sind gelbbraun und werden bis 5 mm lang. Am Larvenhinterende findet man einen Büschel Pfeilhaare. Die Tiere sind sehr wärmeliebend, können aber in einen Ruhe- bzw. Starrezustand übergehen (Diapause) und somit ungünstige Bedingungen dauerhaft überleben. Die Käfer nehmen keine Nahrung auf; die Larven haben allerdings ein sehr breites Nahrungsspektrum und leben von jeglicher Art pflanzlicher und tierischer Produkte.

Schaden

Der ursprünglich in Indien beheimatete Käfer ist mittlerweile in viele Länder eingeschleppt worden und ist einer der gefährlichsten Quarantäneschädlinge. Der Schaden am Lagergut entsteht durch die Fraßtätigkeit der Larven. Das breite Nahrungsspektrum der Tiere umfaßt unter anderem Getreide, Getreideerzeugnisse, Malz, Erdnüsse, Hülsenfrüchte, Expeller, Fischmehl und auch Verpackungsmaterialien.

 

Motten

Die im Volksmund als „Motten“ bezeichneten Insekten gehören zur Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera) und werden allgemein unter dem Sammelnamen der Kleinschmetterlinge zusammengefaßt. Motten gelten als klassische Vorratsschädlinge, die Ihren Lebensraum in Lagerstätten von Lebensmitteln finden. Auch der Privathaushalt (Küche, Vorratskammer) ist häufig betroffen. Zudem bereiten einige Arten (z.B.: Kleidermotte) als Materialschädlinge größere Probleme. Im Gegensatz zu den allgemein bekannten Tagschmetterlingen sind Motten relativ klein und haben eher unscheinbare Farben. Die Zeit ihrer größten Aktivität erstreckt sich in erster Linie auf die Dämmerung und die Nacht.

Die Entwicklung der Motten geht über die Entwicklungsstadien Ei, Larve, Puppe zum Falter. Die Larve, meist eine kleine wurmähnliche Raupe, beginnt nach Ihrem Schlupf aus dem Ei mit der Nahrungsaufnahme. Nach mehreren Häutungen und Erreichen einer gewissen Größe bildet sie eine sogenannte Puppe aus, in welcher die Umwandlung zum adulten Insekt, der eigentlichen Motte von statten geht. Diese Falter nehmen normalerweise keine Nahrung mehr auf. Sie sind für die Vermehrung zuständig und legen entsprechend nach der Paarung ihre Eier wieder an oder auf den gelagerten Lebensmitteln ab. Die Entwicklung vom Ei bis zum Falter kann abhängig von der Mottenart, der Temperatur und dem Nährsubsrat von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten dauern.

Der eigentliche Schaden wird von den Larvenstadien, also den Raupen, verursacht. Sie befressen die Vorratsgüter, bilden Gespinste aus und verschmutzen mit diesen und ihrem Kot die Lebensmittel. Materialschädingende Mottenlarven werden in erster Linie durch Lochfraß, beispielweise an Textilien schädlich.

 

(Plodia interpunctella)

Biologie

Die Dörrobstmotte hat sich zu der am häufigsten vorkommenden Motte in Industrie, Handel und Wohnungen entwickelt. Die Falter haben eine Flügelspannweite von 20 mm. Der körpernahe Teil der Vorderflügel ist gelbgrau, die Flügelspitze rotbraun bis kupferrot. Ein Weibchen legt 200-400 Eier. Die Larven werden bis 16 mm groß und variieren in der Farbe je nach Nahrung von weißlich nach grünlich oder rötlich.

Schaden

Entgegen ihrer deutschen Bezeichnung befällt die Dörrobstmotte sämtliche Nahrungsmittel; daher auch die Bezeichnung „Lebensmittelmotte“. Man findet sie beispielsweise an Trockenobst, Nüssen, Schokolade, Getreide, Gewürzen u.a.. An Getreide fressen die Larven die Keimanlage der Körner heraus; an Lebensmitteln findet man Lochfraß. Die Nahrungsmittel werden durch Spinntätigkeit und Kotkrümel stark verunreinigt.

(Sitotroga cerealella)

Biologie

Die Getreidemotte hat eine Flügelspannweite bis zu 18 mm. Die Flügel sind langgestreckt, zugespitzt und tragen am Hinterrand lange Fransen. Die Vorderflügel haben eine trüb lehmgelbe Farbe mit schwarzen Punkten. Die bis 7 mm langen Larven sind anfangs gelblichrot und werden später weiß. Sie leben im Getreidekorn und sind daher schwer zu entdecken. Die Raupen fressen die Körner vollständig aus und verpuppen sich darin.

Schaden

Der Hauptschaden besteht im Ausfressen der Körner. Befallen werden alle Getreidearten, vor allem Weizen und Mais, aber auch Reis, Hirse, Leguminosen, Edelkastanien oder Kakaobohnen. Der Geruch und der Geschmack der befallenen Güter wird durch Befall deutlich beeinträchtigt.

(Nemapogon cloacellus)

Biologie

Die Kork- oder Schleusenmotte ist nahe verwandt mit der Kornmotte und hat ein sehr ähnliches Erscheinungsbild. Sie lebt in feuchtem Getreide, an Pilzen und in Weinkellern. Dort erfolgt die Eiablage an Flaschenkorken oder an feuchten Weinfässern.

Schaden

Der Schaden an Getreide ist ähnlich dem der Kornmotte. Jedoch bevorzugt die Korkmotte feuchteres, als das heute mit weniger als 15% Kornwassergehalt bevorratete Getreide und kommt daher allenfalls noch in bäuerlichen Speichern vor. In Weinkellern wird sie allerdings zuweilen sehr stark durch Korkfraß und die damit verbundene Zerstörung der Flaschenkorken schädlich.

(Tineola bisselliella)

Biologie

Die Kleidermotte tritt überwiegend in trockenen und warmen Wohnungen auf. Die Flügelspannweite der Motte beträgt 14-16 mm und die glänzend gelben Flügel tragen am Rand Fransen. Die bis zu 9 mm großen, gelblich weißen Larven spinnen charakteristische, bis 15 cm lange Köcher, die an den befallenen Textilien angeheftet sind und aus deren Schutz die Raupen ihre Nahrung aufnehmen.

Schaden

Die Larven der Kleidermotte fressen keratinhaltige Stoffe und befallen vor allem Wolle, Mischgewebe mit einem Wollanteil von mindestens 20%, Wollteppiche, Pelze und Federn.  Sie verursachen unregelmäßig ausgefranste Löcher und Kahlstellen. Besonders gefährdet sind Wolltextilien, die ungewaschen und ungereinigt längere Zeit aufbewahrt werden.

 

Schadnager

Ratten und Mäuse sind weltweit verbreitet und leben häufig in unmittelbarer Nähe zum Menschen. So findet man sie im Haus, in Keller- und Lagerräumen oder in der Kanalisation. Durch ihre Anpassungsfähigkeit ist es ihnen möglich, sich mit den verschiedenartigsten Lebensumständen zurechtzufinden. Früher brachten Ratten- und Mäuseplagen oft Hungersnöte mit sich. Heute sind in manchen Großstädten vor allem Ratten zu einer großen Plage geworden.

Ratten und Mäuse zeichnen sich durch ein sehr hohes Vermehrungspotential aus. Die Tiere treten normalerweise immer in Gruppen- bzw. Familienverbänden auf. Sie sind im  allgemeinen Allesfresser und leben sowohl von pflanzlicher als auch von tierischer Nahrung. Kennzeichnend ist ihr guter Geruchssinn.

Neben der Bedeutung von Fraßschäden an Lebensmitteln ist das Auftreten von Ratten und Mäusen vor allem ein hygienisches Problem. Durch Kot und Urin verschmutzte Lebensmittel können nicht mehr verwendet werden. Mäuse und vor allem Ratten haben eine große Bedeutung als Überträger von Krankheiten auf Menschen und Haustiere. Durch ihre Nagetätigkeit können sie auch erhebliche Materialschäden verursachen.

 

Wanderratte (Rattus norvegicus)/Hausratte (Rattus rattus)

Biologie

Ratten sind intelligent, anpassungsfähig, haben eine ausgeklügelte Sozialstruktur und sind äußerst vermehrungsfreudig. Fähigkeiten, die den Tieren zu einer erfolgreichen Verbreitung verhalfen. Weltweit sind über 50 verschiedene Rattenarten bekannt In Deutschland ist vor allem die Wanderratte (Rattus norvegicus) heimisch. Die Hausratte (Rattus rattus) ist inzwischen selten geworden. Mit weit über 2000 Arten zählen die Nagetiere, zu denen auch die Ratten gehören, zu den erfolgreichsten und größten Gruppen unter den Säugetieren.

Charakteristisches Merkmal ist ihr für das „Nagen“ hochspezialisiertes Gebiss. In Ober- und Unterkiefer sind je ein Paar Schneidezähne tief im Knochen eingebettet. Eine dicke Schicht Zahnschmelz macht sie besonders hart. Die Nagezähne wachsen ständig nach und durch gegenseitiges Aneinanderschleifen werden sie messerscharf. Nage- und Backenzähne sind durch eine große Lücke getrennt. Mit einem solchen Gebiss können die Tiere sogar Hartkunststoffe und Metalle wie Blei, Aluminium Kupfer und Weißblech durchnagen!

Hautfalten hinter den Schneidezähnen verhindern, daß Ungenießbares oder Bitterstoffe in die Mundhöhle gelangen. Bei uns in Deutschland sind zwei Arten heimisch geworden: die Hausratte (Rattus rattus) und die Wanderratte (Rattus norvegicus). Verglichen mit der Wanderratte ähnelt die Hausratte mehr einer Maus. Mit einer Kopf-Rumpf-Länge von 16-24 Zentimeter und einem Gewicht bis zu 250 Gramm ist sie kleiner als die Wanderratte. Die ist im Schnitt 10 Zentimeter größer und mit einem Gewicht bis zu 580 Gramm wesentlich schwerer als die Hausratte. Das Fell der Wanderratte ist bräunlich gefärbt, das der Hausratte ist schwarz (deshalb auch die Bezeichnung „Schwarze Ratte“).

Ratten werden schon im Alter von sechs Wochen geschlechtsreif. Die Tragzeit eines Rattenweibchens beträgt nur drei Wochen und nach der Geburt ist die frischgebackene Rattenmama bereits wieder empfängnisbereit! Ein Rattenpärchen kann so innerhalb von 12 Wochen schon 100 Nachkommen produzieren. Unter günstigen Umweltbedingungen können aus zwei Ratten rein theoretisch innerhalb eines Jahres bis zu 1000 werden. Aber nicht nur in puncto Nachkommen sind sie unschlagbar – auch bei Intelligenztests schneiden Ratten hervorragend ab. Und ihre Neugierde, die ihnen schnell neue Lebensräume und Nahrungsressourcen erschließen kann, ist gepaart mit Vorsicht, so werden gefährliche Zwischenfälle vermieden. Dazu noch ein robuster Körper.

Voilá: Die Ratte, ein Erfolgsmodell der Evolution!

Schaden

Haus- und Wanderratten sind Allesfresser. Die Hausratte bevorzugt jedoch eher pflanzliche Kost, während Wanderratten auch gerne mal einen Happen Fleisch zu sich nehmen. Da Wanderratten hervorragend schwimmen und tauchen können, rundet ab und zu auch frischer Fisch den Speiseplan ab. Was die bevorzugte Wohnlage betrifft, da gibt es bei Haus- und Wanderratte erhebliche Unterschiede. Warme und trockene Plätzchen in den oberen Etagen sind sehr nach dem Geschmack der Hausratten. Dachgeschosse dienen heute allerdings oft nicht mehr als Vorrats- oder Abstellraum, sondern werden zum Wohnraum ausgebaut. Das ist mit ein Grund dafür, daß die Hausratte in Mitteleuropa inzwischen vom Aussterben bedroht ist.

Wanderratten haben es dagegen bei uns so richtig gut. Sie leben bevorzugt im Untergrund und legen sich weitverzweigte unterirdische Gangsysteme an. Bequemer ist natürlich die Kanalisation: ein wahres Rattenparadies! Ratten vernichten Lebensmittel. Lebensmittel werden durch Kot und Urin kontaminiert. Die Folge sind Krankheitsübertragungen. Gegenstände werden durch Fraßschäden unbrauchbar.

(Mus musculus domesticus)

Biologie

Die Hausmaus hat sich stark an den Menschen gebunden und kommt in erster Linie in Gebäuden vor. Bevorzugt lebt sie in trockenen Räumen, kann sich jedoch gut an verschiedene Bedingungen anpassen (Vorkommen in Kühlhäusern). Sie hat eine Körperlänge von ca. 10 cm und einen etwa gleichlangen Schwanz. Als Dämmertier besitzt sie große Augen und Ohren. Das Fell ist auf der Oberseite dunkelgrau bis schwarz und wird zur Körperunterseite hin hellgrau. Hausmäuse leben in kleineren Familienverbänden mit einem Männchen und mehreren Weibchen. Ein Weibchen hat in einem Jahr 5-8 Würfe mit jeweils durchschnittlich 6 Jungen. Als Nahrung dient den Tieren abwechslungsreiche Mischkost in Form pflanzlicher und tierischer Lebensmittel.

Schaden

Die Hausmaus wird schädlich durch Fraß von Lebensmitteln und deren Verunreinigung mit Exkrementen. Auch die Nagetätigkeit an Gegenständen, Papier, Textilien u.a. zur Gewinnung von Nestmaterial hat große Bedeutung. Zusätzlich können verschiedene Krankheiten durch Kot, Urin oder befressene Lebensmittel übertragen werden.

(Microtus arvalis)

Biologie

Feldmäuse gehören wie die Große Wühlmaus zur Familie der Kurzschwanzmäuse und bewohnen vor allem Dauergrünland. Sie sind koloniebildende Pflanzenfresser und legen im Gelände Gangsysteme bis zu einer Tiefe von 50 cm an. Die Tiere haben einen eher plumpen gedrungenen Körperbau mit einem breiten Kopf und kleinen Ohren. Die Körperlänge beträgt ca. 9-10 cm, die Schwanzlänge ca. 4 cm. Die Fellfarbe ist sehr variabel, oben meist gelbbraun oder gelbgrau, zur Körperunterseite hin hellgrau.

Die Weibchen haben 3-7 Würfe mit jeweils 3-9 Jungen im Jahr. Durch die große Fruchtbarkeit neigen die Tiere zu Massenvermehrungen. Bei solchen Ereignissen spricht man von so genannten „Mäusejahren“. In der Regel leben die Tiere im Freien, suchen aber vorübergehend manchmal Ställe, Scheunen, Schuppen oder Wohnhäuser als Winterquartier auf.

Schaden

Die Feldmaus kann vor allem in Jahren der Massenvermehrung durch ihren Fraß an grünen Pflanzenteilen, Hackfrüchten, Samen, Wurzeln, Zwiebeln und Baumrinde als Großschädling im Ackerbau auftreten.

(Arvicola terrestris)

Biologie

Die Große Wühlmaus oder Schermaus tritt in aquatisch und terrestrisch lebender Form auf und kann sich laufend, schwimmend und tauchend fortbewegen. Die in der Erde lebende Form legt weitläufige Gangsysteme an und wirft Erdhaufen auf. Die Tiere haben eine plumpen Körperbau von 12-22 cm Länge mit einem gedrungenen großen Kopf und im Fell versteckten Ohren. Der Schwanz ist mit ungefähr halber Körperlänge relativ kurz. Das Fell ist auf der Oberseite graubraun bis braunschwarz und wird nach unten heller. Die Weibchen haben 2-4 Würfe mit durchschnittlich 4 Jungen im Jahr. Die Nahrung besteht aus rein pflanzlicher Kost und die Nahrungssuche findet vorwiegend unterirdisch statt.

Schaden

Schäden durch Schermäuse treten an Getreide, Gemüse, in Baumschulen, in Obstanlagen und im Forst auf. Von großer Bedeutung ist der Fraß an Wurzeln, Knollen und Zwiebeln. Im Forst und in Obstanlagen können durch den Fraß an den Wurzeln junger Bäume besonders schwere Schäden entstehen.

(Talpa europaea)

Biologie

Der Maulwurf steht unter Naturschutz. Er ist ca. 13-17 cm lang mit einem Schwanz von 2-4 cm. Die Vorderbeine sind zu Grabschaufeln umgebildet. Er besitzt eine rüsselartige Nase, kleine mohnkorngroße Augen sowie Ohren ohne Ohrmuschel, deren Öffnungen im Fell verborgen sind. Die Farbe des Fells ist anthrazitfarben bis schwarz. Der Maulwurf lebt als Einzelgänger in einem unterirdischen Gangsystem und legt zahlreiche Erdhaufen über den Gängen an. Die Weibchen legen pro Jahr meist nur einen Wurf mit durchschnittlich 2-5 Jungtieren ab. Als Nahrung dient dem Maulwurf nur tierische Kost in Form von Würmern, Insekten und deren Larven. Daher ist er eigentlich als Nützling anzusehen.

Schaden

In erster Linie stört die Wühltätigkeit des Maulwurfs (Maulwurfhaufen) das ästhetische Empfinden. Des weiteren können durch diese Wühltätigkeit Jungpflanzen aus der Erde hochgestellt werden und absterben.

Hinweis

Da der Maulwurf unter Naturschutz steht, haben die von uns angebotenen Maßnahmen lediglich eine vertreibende Wirkung auf diesen Kleinsäuger. (Vergrämung).

(Martes foina)

Biologie

Steinmarder sind nachtaktiv und fallen uns normalerweise gar nicht auf. Dörfer und Städte bieten Ihnen alles, was sie zum Leben brauchen. Es gibt ausreichend Nahrung für die Allesfresser und die vorhandene Struktur bietet vielfältige Unterschlupf- und Versteckmöglichkeiten. Marder fressen neben Fallobst hauptsächlich Nagetiere und regulieren damit die Mauspopulationen. Steinmarder erreichen mit Schwanz eine Länge von 60-80 cm, wiegen jedoch nur 1-2.5 kg. Die Männchen sind etwas schwere als die Weibchen. Marder sind braun und haben einen weissen, tief gegabelten Kehlfleck, der von der Kehle bis zu den Vorderbeinen und zum Brustkorb reicht und eine fleischfarbene Nase. Sie sind kleiner und flinker als Katzen. Ihr Schwanz ist lang und struppig.

Der Steinmarder ist mit dem Wiesel, Nerz, Iltis, Dachs und Otter verwandt. Sie gehören alle zur Familie der marderartigen Fleischfresser (Mustelidae). Marder sind Höhlenbewohner, legen aber keine eigenen Bauten an, sondern nutzen vorhandene Hohlräume als Unterschlupf. Dabei bevorzugten sie früher Baumhöhlen und andere natürliche Verstecke. Marder bevorzugen jeweils die Nahrung, die der Jahreszeit und dem Revier entsprechend vorhanden und am leichtesten zu finden oder zu fangen ist. Ihre Hauptnahrung sind Mäuse.

In Städten fressen sie auch Ratten und Tauben. Sie verschmähen aber auch Fische, Amphibien, Reptilien, Regenwürmer, Insekten, Aas, Katzenfutter, Kompostabfälle und menschliche Hausabfälle nicht. Sie haben eine Vorliebe für Eier, süsse Früchte und Beeren. Die natürlichen Feinde der Marder sind Greifvögel wie Steinadler, Habicht oder Uhu. Steinmarder leben den grössten Teil des Jahres als Einzelgänger, Paarweise trifft man sie nur zur Paarungszeit (Ranz) von Mitte Juni-August.

Parasiten und Krankheiten

Marder werden wegen Krankheiten und dem Konkurrenzdruck durch Artgenossen selten älter als acht Jahre. Beim Steinmarder wurden mehrere Viruserkrangungen wie Tollwurf, Staupe, oder Aujeszkysche Krankheit (für den Menschen harmloser, für Hunde aber tödliche Herpeskrankheit) nachgewiesen. Die Wahrscheinlichkeit, von einem Marder mit einer Krankheit angesteckt zu werden, ist ähnlich gering, wie diejenige durch eine Hauskatze mit einer Krankheit infiziert zu werden. Marder können Parasiten wie Flöhe, Millben, Nematoden und Bandwürmer haben. Die bedeutendste Todesursache von Mardern ist der Strassenverkehr. Betroffen sind vor allem Jungtiere, die auf der Suche nach einem Revier herumstreifen.

Hinweis

Da der Steinmarder unter Naturschutz steht, haben die von uns angebotenen Maßnahmen lediglich eine vertreibende Wirkung (Vergrämung).

 

Ungeziefer

Als Ungeziefer werden im allgemeinen Sprachgebrauch Hygiene-, Vorrats- und Materialschädlinge sowie Lästlinge bezeichnet. Auf der folgenden Seite erhalten Sie eine Übersicht zu ihrer großen Anzahl und Vielfalt.

 

 

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